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Montag, 4. Mai 2009

Restberichte vom Freitag-Sonntag

Die ganzen Tage waren ziemlich stressig, daher nun im nachhinein noch die Berichte.

Freitag:
Der Freitag morgen begann mit einem Training, was aber größtenteils noch von der Nässe geprägt war. Bei uns war es fast trocken, daher entschieden wir uns nochmal den Motor mit dem Picco-Vergaser zu probieren. Der funktionierte allerdings überhaupt nicht richtig und ich fuhr auch nur wenige Runden. Mit dem Novarossi-Vergaser funktioniert der Motor einfach nur perfekt, daher haben wir ab diesem Zeitpunkt nur noch diesen verwendet.
Den ganzen restlichen Tag nieselte es immer wieder und so traf es auch unseren ersten Vorlauf am Ende, aber trotzdem konnte ich mit 23R 7:08 erst einmal eine sichere Bank einfahren und sogar noch den ersten Platz in meiner Gruppe.
Der zweite Vorlauf lief dann ohne Regen ab und ich konnte meine Zeit auf eine 23R 7:00 verbessern, was mich natürlich ärgerte, weil ich keine 24R geschafft hatte. Aber es gab ja noch 2 Vorläufe

Samstag:
Am Samstag sollten noch 2 Vorläufe folgen und wir wurden von schönem Wetter verwöhnt. Nach anfänglich leicht feuchter Strecke (daher wurden die Gruppen 1-4 nochmal wiederholt) trocknete es schnell ab. In meinem ersten Vorlauf war das Auto durch meine Änderungen zwar schnell, aber auch sehr kritisch zu fahren und spätestens nachdem ich bei einer Überrundung in die Wiese geschoben wurde, war klar, dass ich die 24R nicht schaffen würde. So wurden es nur 23R 7:05. Im letzten Vorlauf wollte ich aber unbedingt nochmal angreifen, war ich doch nur 35. und somit sogar nur im Achtelfinale.
Der letzte Vorlauf begann nun perfekt, ich konnte sofort angreifen und fuhr superschnelle Zeiten. Leider machte ich einen Fehler und machte mir damit den Lauf kaputt. Nachher entdeckten wir sogar noch gebrochene Kabel, die wahrscheinlich von diesem Fehler verursacht wurden. Damit war für mich der Samstag gelaufen, zwar war ich im Achtelfinale, aber vom Gefühl her, hätte ich locker im Viertel sein müssen. Wir packten zusammen und bauten in der FeWo das Auto neu auf.

Sonntag:
Ich war im Achtel A zusammen mit Martin unterwegs. Reifen fuhren wir wie zuvor nur mit härterem Reifen hinten rechts. Am Start konnte ich auch sofort einen überholen und war somit auf dem letzten Aufsteigerplatz. Nach rund 3 min die ich dem 2. im Diffusor hing machte dieser einen Fehler und ich war auf Platz 2. Nach den ersten Boxenstopps war ich sogar auf Platz 1 und verwaltete nur noch meine Führung. Leider löste sich dann 3 min vor Schluss noch die Radmutter vorne rechts und ich verlor das Vorderrad. Damit war mein Rennen natürlich beendet. Wie sich die Radmutter lösen konnte erschließt sich mir allerdings heute immer noch nicht. Schließlich hatten wir das die letzten Jahre nicht und wir hatten die Reifen auch definitiv festgezogen. Naja, das war es dann mit einem guten Platz bei der EM.

Danken möchte ich SMI für das Auto, Team Orion für den hervorragenden Motor und Sprit, Race-Center-Munzig für die Reifen und Capricorn-Teilen, LMI-Racing für die Altis-Karossen und weiteren Tuningteilen sowie meinem Schrauber Thomas für seine unermüdliche Arbeit am Auto.
Alle Fotos stammen von meinem Pa.

Donnerstag, 30. April 2009

EM-B Aigen: Donnerstag

Heute morgen hat es hier ordentlich geregnet, also wird es wohl bis zum Mittag wieder nur freies Training geben.

Mittwoch, 29. April 2009

EM-B Aigen: Mittwoch

So, der Mittwoch ist gelaufen. Pünktlich 14.45 fing es wieder an zu regnen, nachdem die Strecke quasi abgetrocknet war.
Im Fotoalbum sind noch 2 zusätzliche Bilder von heute nachmittag.

EM-B Aigen: Mittwoch Kurzbericht

Es hat die Nacht geregnet und derzeit ist es noch sehr neblig. Mal sehen ob es noch einmal aufklart.
Wenn es regnerisch bleibt, dann ist heute ganztägig freies Training.

Dienstag, 28. April 2009

EM-B Aigen: Dienstag

Bilder sind bereits online:

EM-B Aigen Dienstag


Nun noch zum Bericht. Heute war für den ganzen Tag freies Training angekündigt und wir haben am Morgen für den ganzen Tag 4 Trainingscoupons bekommen. Am Morgen war noch relativ viel Staub auf der Bahn, daher haben wir etwas abgewartet und erst kurz vor dem Mittag unser erstes Los gezogen und getestet. Dabei war ich zeitgleich mit Biagio auf der Bahn und konnte da einigermaßen mithalten. Das versprach viel und so haben wir dann unser zweites Los zum Tanken üben am frühen Nachmittag gezogen. Dann gegen 15.45 sind wir noch ein drittes Mal testen gewesen, dieses Mal mit geänderten Dämpfern hinten und härterem Stabi. Das war allerdings sehr kritisch zu fahren. Während dem Lauf wurde auf einmal durchgesagt, dass das das letzte Training war und nun in Gruppen trainiert war. Alle schauten sich nur erstaunt an und es gab viele die noch mindestens ein Los aufgehoben hatten. Sehr unglücklich, dass das nicht eher angekündigt wurde.
Beim Trainingslauf ließ ich dann die Dämpfer auf der neuen Stellung und baute nur den Stabi zurück. Das ging allerdings gar nicht und ich verlor im Infield dadurch sehr viel Zeit. Für morgen früh bauen wir gerade noch einmal ein stark geändertes Setup zum Testen auf, auch wenn Regen angesagt ist.

Montag, 27. April 2009

EM-B Aigen: Montag

Heute ging es bei bestem Frühsommerwetter in Aigen zum Training. Es waren bereits sehr viele Teilnehmer angereist, die vor dem Regen, der angeblich am Mittwoch kommen soll, noch ihr Setup finden wollten. Am Vormittag war dabei völlig freies Training angesagt (einzige Beschränkung waren 12 Mann auf dem Fahrerstand), für den Nachmittag bekam jeder 4 Coupons, die jeweils für einen Lauf a 12 Minuten gelten. Dazwischen waren 3 Minuten Wechsel und Kontrolle, dass auch wirklich nur 10 Mann oben stehen.
Damit waren beste Verhältnisse gegeben und die Strecke wurde auch immer schneller. Wir haben heute vor allem Karosserien getestet sowie unseren neuen Orion fertig eingefahren. Das Setup passte bereits fast perfekt und so stand vor allem die Frage was an der Vorderachse montiert wird im Vordergrund. Am Anfang mit dem Diff unterwegs, wechselte ich dann auf Freilauf und im letzten Lauf auf Starrachse.
Reifen haben wir heute die Kombination 35/37 und 37/40 probiert und erstere erwies sich mit Abstand als beste.
Als Karosserie setzen wir nun auf die Blitz Altis 2.3, während die RMV zu unruhig auf dem Heck in schnellen und zu wenig agil in langsamen Kurven war.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Laufzeit des Motors. Alle probierten ob sie über 7 min kommen und mit mehr oder weniger Veränderungen schaffen es wohl auch viele. Unser Picco-Orion schafft es, beim Sirio-Orion sind wir noch nicht ganz sicher. Wir sind heute abend im letzten Lauf endlich mal im Race-Trim gefahren und 5 min mit viel Sprit übrig gekommen. Dann habe ich leider das Auto mit einer zu engen Linie aufs Dach gelegt und damit das Training beendet.
Ralf sein NT1 sah auch schon recht schnell aus, auch die Mugen-Fraktion war flott unterwegs. Rico hat ja noch von letztem Jahr Trainingsvorsprung. Auch Andy ist immer schneller geworden. Pierre hatte am Anfang noch mit Motorproblemen zu kämpfen, scheint nun aber an seinem Geburtstag auch in Fahrt zu kommen. Hoffe mal ich habe jetzt keinen Deutschen vergessen.
Unser "Quoten-Engländer" Mark ist auch schon sehr flott unterwegs.

Bilder:

EM-B Aigen Montag

Montag, 19. Januar 2009

Bericht 2. RCM Cup

Zum RCM-Cup waren für uns 2 interessante Klassen ausgeschrieben: 1:8 und 1:10 Scale. Eigentlich wollten wir die erste fahren, aber da sich nur Jürgen Hennemuth schließlich entschloß wirklich zu fahren, wechselten wir schnell in die Scale-Klasse.

Diese war mit reichlich 20 Starten sehr gut besetzt und so ließ es sich selbst Andreas Weyhoven nicht nehmen, mitzufahren und das trotz 600 km Anreiseweg.
Wir trainierten am Samstag das erste Mal mit Lola und fanden schnell ein gutes und konstantes Setup. Um unsere guten Motoren bei dem kalten Wetter zu schonen, kam für das Training erstmal nur ein alter zum Einsatz und erst zum Rennen unser Murnan Orion CRF v2008. Martin war mit einem ungetunten v2008 und Sebastian Delic mit einem ungetunten v2006 unterwegs.
Am Sonntag konnten Martin und ich uns schließlich aus dem gleichen Halbfinale ins Finale vorfahren. Im anderen Halbfinale fiel Sebastian leider durch einen defekten Kardan auf einem sicheren Aufstiegsplatz aus.
Das Finale war leider recht chaotisch, aber durch meine konstante Fahrweise konnte ich mich rasch ins Mittelfeld und schließlich an die Spitze arbeiten. Schlussendlich gewann Andreas Weyhofen verdient vor Ronny Sellin und mir. Martin war die ganze Zeit knapp an mir dran und konnte sich den 4. Platz sichern.

Montag, 8. Dezember 2008

Fahrbericht Velox

So, die Bilder sind bereits online, nun kommt noch ein kleiner Bericht.
Am Samstag waren wir mit geliehenem Motor das erste Mal unterwegs. Das Setup hatte ich von Eric aus Türkheim übernommen und war gespannt wie sich das Auto fahren würde.
Am Anfang erstmal für einen Scale-Fahrer sehr komisch, erstes Mal auf die Gerade fahren, also vom Gas und durchrollen lassen. Hmm, kaum Lenkung. Dann irgendwie durch die Kurve gerollt und schließlich aufs Gas gegangen. Wow, auf einmal sehr viel Lenkung. Nach den ersten Runden und der entsprechenden Eingewöhnung ging das Setup bereits sehr gut. Nur die Reifen waren für die Halle zu groß und ich fing in langsamen Kurven an zu kippen. Also wieder in die Box und Reifen kleiner gedreht. Dann habe ich gleich noch etwas Nachlauf rausgenommen und mein Bruder hat die Kupplung nochmal verbessert. Beim nächsten Test ging es bereits sehr flott vorwärts und ich konnte sogar recht gut mit Martin mithalten. Leider löste sich dann die $%!?; Schraube vom Lenkservo und natürlich am Ende der Geraden gab es ein nettes Sit-In mit der Bande. Tja, die tiefe Temperatur tat ihr übriges und so muss uns Patrick erstmal neue Teile schicken.
Für das erste Mal waren alle erstaunt wie gut ich mit dem Auto zurechtkam und wie schnell ich mit dem geliehenen Motor war. Im Dezember wird wohl noch einmal getestet und dann im Januar ein Rennen mitgefahren.

Bis dahin, keep racing

Danken möchte ich schon mal Shepherd für das super Auto, Capricorn (by Race-Center-Munzig) für die super Kupplung und Tobi für seinen Leih-Motor sowie Thomas für seine wie üblich perfekte Schrauberarbeit

Dienstag, 18. November 2008

Sieg in Höckendorf

Letztes Wochenende stand das letzte Rennen des Höckendorfer Cups an. Da wir dieses Jahr auf eine Elektro-Wintersaison zugunsten des Velox verzichtet haben, schien es so, als könnte ich meinen Sieg nicht festmachen können. Glücklicherweise lieh uns Tobi unser "altes" Auto, während er von Marek den 007 fuhr.
Am Samstag fuhr ich dann das erste Mal wieder 17t-"Power". Tobi trat mit 5 Zellen und einem 13.5T Brushless an und als ich diese Kombo das erste Mal probierte, war ich froh, dass die Motorenverteilung so war.
Am Sonntag verpasste ich dann gleich erstmal meinen ersten Lauf, da der Akku nicht voll war. Tja, woran bemerkt man einen Verbrenner-Fahrer? ;)
Naja, im zweiten Lauf konnte ich dann eine erste Marke mit 37R setzen, wobei ich im zweiten sogar noch eine Kohle drauflegen konnte mit 38R. Damit war ich schneller als die offene Klasse.
Der schnellste Verfolger hatte 36R mit niedriger Überzeit. Tobi erreichte den 3. Vorlaufplatz.
Am Nachmittag sollten dann für alle A-Finale 2 Mains und für den Rest jeweils nur ein Lauf stattfinden. Das erste konnte ich souverän gewinnen und mit einer kleinen Setup-Änderung war das Auto noch einfacher zu fahren. Es ist erstaunlich, wie gut der 008 liegt. Das zweite war leider etwas später wie auf dem Zeitplan vermerkt, weswegen mein Akku schon etwas länger fertig war. Schon auf den ersten Runde merkte ich den fehlenden Druck, aber nach wenigen Umläufen verabschiedete sich schließlich eine Zelle komplett und ich hörte auf. Da in Höckendorf aber nur der beste Finallauf zählte, gewann ich trotzdem das Rennen. Tobi konnte sich leider nicht verbessern und behielt seinen 3. Platz.
Da dies das letzte Rennen der Serie war, wurden auch die Gesamtsieger prämiert. Von den 4 Läufen zählten die 3 besten, was bei mir die 3 Siege waren. Somit war ich in der Klasse Super-Tourenwagen auch der Gesamtsieger.

Bilder folgen demnächst.

Danken möchte ich vor allem erst einmal Tobi, für das geliehene Auto und die Akkus (auch wenn ich einen zerstört habe :( ). Dann natürlich meinem Sponsor SMI / XRAY für das hervorragende Equipment. Sollte Tobi so verrückt sein und mir sein Auto noch einmal zur Verfügung stellen, werde ich wohl bei den nächsten Läufen mit eigenen Akkus und Motoren antreten und mal sehen wieviel Runden in der offenen Klasse zu schaffen sind.
Bis dahin, keep racing!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Rennbericht Greuthof

Nach dem Nachholen der 2 Berichte jetzt gleich noch die Ergebnisse von der Süddeutschen in Greuthof. Diese waren leider nicht so gut besucht, insbesondere blieben quasi alle zugesagten Breit-Fahrer der Veranstaltung fern. Das war insbesondere unschön, da Fredy extra alle vorher noch nach Greuthof "beordert" hatte und ich mich schon auf ein schönes Rennen gefreut hatte. So war meine Priorität der Scaler und bei diesem ging es von Beginn an gut vorwärts. Trotz der kleinen Strecke entschieden wir uns den Murnan-Orion V2008 zu fahren und dieser verbrauchte trotz mächtig Schub nur so wenig, dass ich ohne Probleme 7 min fahren konnte. Aber die Vorläufe haben ja nur 5 min ;)
Nach dem ersten war dann auch gleich die Überraschung groß. Ich konnte nach einem turbulenten Lauf die 29 R erreichen und somit mit einer Runde Vorsprung die Pole erreichen. Da aber einige gute Fahrer im ersten Probleme hatten, wollte ich den zweiten abwarten. Bei diesem konnte ich noch einmal diesselbe Zeit herausfahren, während sich die anderen alle "nur" auf 28 R verbessern konnten. Sehr schade war es, dass Jennifer Bernauer wegen Störungen nicht fahren konnte. Gerne hätte ich sie einmal in Aktion mit den "kleinen" Scalern erlebt.
Am Sonntag morgen wurde es dann um Platz 4 spannend, während ich Reifen sparte.
Im Breiten konnte sich Klaus durchsetzen und ich konnte nur auf einen Defekt bei ihm hoffen.
Schließlich starteten die Halbfinale, welche zum Teil doch recht turbulent abliefen. Danach folgte dann als Neuerung ein B-Finale für alle bis jetzt Ausgeschiedenen. Die Breiten traten beim B-Finale Scale mit an und waren zeitweise die einzigen auf der Bahn. Klaus begann mit ein paar kleinen Fehlern, worauf ich die Führung übernahm. Aber nach einer Aufholjagd konnte er mich wieder überholen. Nach dem ersten Boxenstopp ging allerdings sein Motor aus und den so gewonnenen Vorsprung gab ich bis zum Schluß nicht mehr ab. Das war ein vielversprechender Anfang und ich dachte auch kurz an Amberg zurück, wo mein Sieg in Breit mit dem in Scale einherging.
Das Direktqualifiziertentraining in Scale nutzte ich dabei für einen Test der härteren 37sh/40sh Reifen und einem Versuch die 7min 20sec durchzufahren. Leider gab es beim Start zum Training etwas Konfusion und so konnte ich nur knapp 6 min fahren. Also keine Aussage zur Laufzeit und so entschieden wir uns zur Sicherheit für eine 6 min Tankstrategie. Da einige gar schon nach 5 min tankten, brachte auch diese schon einen Vorteil.
Der Reifenverschleiß war allerdings höher als mit den weicheren Rädern und so setzte ich auch für das Rennen wieder auf Capricorn 35sh/37sh Reifen.
Direkt am Start konnte ich meine Führung behalten und ausbauen. Sofort reduzierte ich die Geschwindigkeit um Reifen zu sparen und konnte so in der Anfangszeit konstant fahren bis ich fast eine Runde Vorsprung hatte. Doch schließlich wurde das Anbremsen und Herausbeschleunigen immer schwieriger. Wie immer klarer wurde, gab einer der vorderen Riemen auf. Nach einem kurzem Blick von meinem Bruder war klar, dass es der Vorderste war, der nicht so schnell zu wechseln war. Daher gab ich auf, da das Auto mit reinem Heckantrieb sehr schwer zu fahren war, die Zeiten nicht für eine Platzierung ausreichten und ich den anderen nicht im Weg herumfahren wollte.
Somit traf uns wieder einmal der Greuthof-Fluch. Bereits zweimal war ich auf dem Weg zum Sieg und wurde von einem technischen Defekt gestoppt. Letztes Jahr traf er uns dann sogar schon im Halbfinale.
Freuen konnte ich mich zumindestens über den schönen Pokal für den letzten Süddeutschen Meister in Breit.

Lieber spät als nie - Rennberichte Rötz / Augsburg

Leider war ich in letzter Zeit sehr beschäftigt, wodurch die Berichte hier fehlten.
Nun, wo langsam wieder die "ruhige" Semesterzeit anfängt, also noch 2 kurze.

Rötz
Tja, das Wochenende war durchwachsen. Es waren nur wenige Fahrer da und mein Bruder konnte auch erst am Sonntag kommen. Also musste ich mich am Samstag allein mit meinem Vater durchschlagen. Prinzipiell hatte ich ein gutes Setup, aber ich wünschte mir immer noch ein wenig mehr Lenkung. Naja, nach den Vorläufen war ich 4., obwohl ich mir da mehr erhofft hatte. Mit ein paar letzten Änderungen ging ich in das Finale um wenigstens dort mit einer überzeugenden Performance nach vorn zu kommen. Leider ging nach dem Start mein Motor aus und ich fiel auf den letzten Platz zurück, nachdem ich beim Start bereits bis auf den 2. nach vorn gekommen war. Nach einer furiosen Aufholjagd, zeitweise gestoppt durch einen nicht ganz so netten überrundeten Fahrer, konnte ich mit den 3. Platz erkämpfen.
Für das schlechte Wochenende ein erfolgreicher Abschluss und zumindest eine gute Ausgangslage für die neue Scale-Saison.

Augsburg
Augsburg ist seit jeher eine meiner Lieblingsstrecken und dieses Jahr lief es nach der guten Vorstellung im Vorjahr noch besser! Nachdem es am Samstag abend regnete und wir nur den Morgen zum trainieren hatten, war ich gespannt auf die Vorläufe. Mein Auto fühlte sich nach dem wenigen Training bereits perfekt an und so war es kaum verwunderlich, dass ich nach dem ersten trockenen Vorlauf auf dem 2. Platz war. Auch die restlichen Vorläufe konnte ich knapp vor Michael und hinter Günni bleiben. Allerdings wusste ich, dass Günni erheblichen Reifenverschleiß hatte, während ich, wie üblich mit Capricorn 35sh/37sh-Rädern bereift, akzeptablen hatte. Doch bereits kurz nach dem Start konnte ich durch einen Fehler von Günni die Spitze übernehmen, die schließlich durch eine defekte Glühkerze von ihm gesichert werden konnte. Michael hatte leider auch Probleme und musste schließlich mit Motordefekt aufgeben. Damit war ich komfortabel in der Führung und konnte den Sieg nach Hause fahren.

Damit konnte ich in der Rangliste Süd auf den 1. Platz in die Winterpause gehen.

Montag, 9. Juni 2008

Endlich Bilder von Frankreich

Hier der Link zum Album:

EM-B Frankreich 08

Dienstag, 3. Juni 2008

Doppelsieg beim SM-Lauf in Amberg

Letztes Wochenende fand in Amberg bei bestem Sommerwetter der SM-Lauf Süd statt.
Gemeldet waren 3 Breit, 20 Scaler, 13 Klasse 2 und 10 Klasse 1 Fahrer.
Eine erste Überraschung erlebten wir bei der Ankunft. Entgegen der Ankündigung der Ausschreibung, dass Plätze nach Ankunft besetzt werden können, war bei uns schon alles besetzt und zwar zu einem großen Teil mit Fahrern, die erst Samstag oder gar nicht gekommen sind.
Aber Schwamm drüber, wir hatten ja, wie viele andere, unser Zelt mit.
Außerdem hatten wir als neue Teile die Capricorn-Reifen mit verstärkter Felge mit. Laut Aussage von Adrien sollen die bei wenig Grip ja besonders gut funktionieren. Auch die Matrix-Reifen wollten wir noch einmal testen und der Breite musste auch noch abgestimmt werden. Also volles Programm.
Am Freitag lag quasi kein Grip auf der Strecke und die Capricorn-Reifen funktionierten wirklich prächtig. Am Samstag morgen haben wir dann zum Vergleich noch mal GQs, Matrix und Plan-Gummi auf XRAY-Felgen getestet.
Mit einem kleinen Abstand gingen die Capricorn dabei am besten, dicht gefolgt von den anderen 3 Sorten. Bei den Plan-Rädern war natürlich der Vorteil, dass er für vorn sowohl 36er als auch 38er anbietet. Als der Grip besser wurde, gingen dann auch die anderen Reifen gut.
Damit konnte ich am Samstag morgen ziemlich gute Zeiten erzielen. Dabei half mir vor allem der Orion Lap Counter mit dem man sehr gut die Einstellungen vergleichen konnte.
Schließlich wollte auch noch der Breite abgestimmt werden. Setuptechnisch war dabei das Munzig-Setup sehr gut und wir mussten nur noch den Motor abstimmen. Zum Einsatz sollte ein 2006er Orion kommen, den wir schließlich bis zur kleinsten Hallenübersetzung herunterritzelten. Allerdings reichte das immer noch nicht aus. Sobald wir einen eingefahrenen 2008er haben, werden wir den auch nochmal testen. Den aus Frankreich ließen wir dabei in der Kiste und fuhren auch im Scale einen 2006er, allerdings von Murnan getunt.
Ein Getriebesetup für den Scaler zu finden war allerdings auch nicht so leicht, da man einerseits mit den Wellen zu kämpfen hatte und andererseits auch jede Kurve mit einer anderen Geschwindigkeit anfuhr. Dazu kamen noch die Kurven, die man mit Halbgas gefahren ist.
Schließlich war die Fahrerbesprechung und es wurden 6 Vorläufe abgestimmt. 3 am Sa und 3 am So. Meiner Meinung nach ein wenig viel, insbesondere am Sonntag hätte man einen weniger machen können und damit eine Stunde früher aufhören können.
Die Vorläufe liefen dabei sehr gut und ich war am Samstag abend auf einen guten 2. Platz. Allerdings war es schon klar, dass die Vorläufe am Sonntag früh die schnelleren sein würden.
Der Sonntag morgen war dann auch etwas kühler und wir griffen mit einem neuen Satz 37/40 Capricorn-Reifen an. Da Dirk technische Probleme hatte, kam es zu keinem direkten Duell und ich konnte mir trotz 2 kleiner Fehler die vorläufige Pole sichern. Auf dem Zeitentableau sah man, dass ich ohne diese Fehler durchaus eine glatte Überzeit hätte schaffen können. Leider konnte ich mich dann im 5. Vorlauf nicht verbessern und beschloß im 6. Reifen für das Finale zu testen. Doch diesen Vorlauf konnte ich gar nicht beenden.
Trotz dessen konnte ich den 2. Platz behalten und war somit direkt qualifiziert. Um den 4. Platz gab es dabei sehr interessante Duelle und schlussendlich scheiterten einige mit nur minimalen Abstand daran. Insgesamt lagen die ersten Plätze sehr knapp beieinander.
Nach 2 spannenden Halbfinalen, die bei einigen leider schon in der Vorbereitungszeit endeten, standen schließlich alle Finalteilnehmer fest:

  1. Dirk Stammler
  2. Sebastian Feller
  3. Mirco Thalheimer
  4. Andreas Myrberg
  5. Michael Heinrich
  6. Sebastian Eder
  7. Steve Baumgarten
  8. Jürgen Reber
  9. Thomas Werner
  10. Mark Pearson
Doch zuerst folgte das Direktqualifizierten Training Scale. In diesen teste ich sowohl GQ 40-42 als auch Capricorn 37-40. Da ich mit den weicheren Reifen erheblich schneller war und nicht allzu viel zusätzlichen Verschleiß hatte, entschied ich mich für das Risiko und damit die weicheren Reifen.
Direkt im Anschluss startete das Breit-Finale. Leider musste es aufgrund von Problemen in der Zeitnahme 2x neu gestartet werden, wobei ich alle 3 Starts gewinnen konnte. Jedoch war der Lokalmatador Uwe Schmidt doch etwas schneller, aber ich konnte ihn eine ganze Zeit hinter mir halten. Schließlich begannen bei ihm Probleme und ich konnte ungefährdet den Sieg nach Hause fahren. Tobi konnte sich dabei mit einer größtenteils kostanten Fahrt auf dem 2. Platz klassieren.
Das war doch ein guter Vorgeschmack für das spätere Rennen. Für dieses hatte ich mir vorgenommen, am Anfang erstmal langsam zu machen und nur zu versuchen, an der Spitzengruppe dran zu bleiben. Die Kippgefahr bei den großen Reifen war mir doch zu groß.
Schließlich startete das Finale Scale und ich konnte mich sofort an Dirk, der anscheinend Motor- oder Kupplungsprobleme hatte, vorbeischieben und als erster in die Schikane einbiegen. Hinter mir bildete sich sofort ein Verfolgerfeld aus Dirk, Mirco und Andreas.
Eigentlich habe ich ja nichts dagegen zu führen, aber so wusste ich nicht, wie weit ich pushen konnte, ohne Kippen zu riskieren. Von Runde zu Runde steigerte ich mich, bis ich einen kleinen Fehler machte und somit hinter die 3 zurückfiel. Doch das war gar nicht so schlimm, weil diese sich bis aufs Messer bekämpften. Hart aber fair fuhren sie vor mir und ich beschloß die Zeit zu nutzen und erstmal abzuwarten. So konnte ich Reifen sparen und als schließlich Dirk und Andreas Probleme hatten, war ich hinter dem Führenden Mirco Thalheimer. Eine ganze Zeit fuhren wir hintereinander bis ich schließlich durch ein paar unglückliche Überrundungen zurückfiel. Doch inzwischen waren die Reifen perfekt und ich konnte anfangen zu pushen, aber bevor ich Mirco erreichen konnte starb bei ihm der Gasservo und ich war kampflos Führender. Aus der Boxengasse schallte, dass ich eine Runde Vorsprung auf Marc hatte und daher entschied ich mich das Tempo zu reduzieren um Reifen zu sparen. Nach dem letzten Boxenstopp lag allerdings Michael Heinrich nur noch eine Dreiviertelrunde hinter mir und so fing ich an, wieder etwas schneller zu werden. Doch schon kurz danach wurde das Rennen abgewunken und ich hatte am Ende sogar wieder eine Runde Vorsprung.
Michael konnte sich mit einer 6min Tankstrategie den 2. Platz sichern und verdrängte somit kurz vor Schluss noch Marc auf den 3.
Was mir beim Finale besonders auffiel, war der Effekt der Capricorn-Bremsscheibe. Insbesondere beim langen Fight mit Mirco musste ich immer beim Anbremsen aufpassen, dass ich ihm nicht ins Auto fuhr, da ich immer etwas später bremsen konnte.
Auch auf die Reifen hätte ich nicht so achten müssen, hätte ich doch am Ende des Finales noch locker Gummi und Bodenfreiheit für weitere 15 min gehabt.
Damit endete der Renntag mit einem Doppelsieg. In Klasse 1 konnte schließlich Eric seinen Sieg noch festmachen und auch in Klasse 2 sah man ein spannendes Duell, bei welchem sich am Ende ebenfalls ein Shepherd, der vom jungen Talent Nicolai Bähr, durchsetzte. Ein anderes junges Talent, Maximilian Vogl, fiel leider vorher in Führung liegend aus.

Was ich auch sehr gut fand, war die Spende des Bürgermeisters an den Verein! So eine Unterstützung hat jeder Verein verdient.

Danken möchte ich Team XRAY/SMI-Motorsport für das Auto, Team Orion/Kyosho für den Motor und Sprit, LMI für die Karossen und die GQ-Reifen, Capricorn / Race-Center-Munzig für die Tuningteile und die Reifen sowie meinem Bruder als Schrauber und meinem Vater als Fotograf.

SM-Lauf Amberg 2008

Samstag, 24. Mai 2008

Bericht Frühjahrs-Cup

Zuerst rechneten wir ja mit einem Apshaltrennen und dementsprechend baute ich auch das Setup auf Asphalt um. Dann wurde es kurzfristig wegen Regen in die Halle verlegt. Zuerst war ich unschlüssig ob ich nicht das Setup gleich wieder umbauen sollte, aber nach "gutem" Zureden meines Bruders probierte ich erstmal so in der Halle. Tja, was soll ich sagen, das Setup gefiel mir besser wie das, was ich ausgehend vom Teppich-Setup erstellt hatte. Mit nur minimalen Änderungen war ich schon schneller wie beim letzten Mal und konnte schließlich beim 2. Vorlauf die magische 40 Runden-Barriere knacken. Beim 3. Vorlauf, den ich schließlich aufgrund von Crashes abgebrochen habe (die Zeit war leider eh hinüber), konnte ich schließlich bis auf 2 Hundertstel an die Zeiten der offenen Klasse anschließen. Zumindest der Zweitplazierte fuhr einen 9.5T Brushless und vom späteren Sieger weiß ich es leider nicht. Trotzdem eine respektable Zeit meiner Meinung nach.
Die folgenden 2 Finale konnte ich dann schließlich dominieren und gewann beim ersten mit einer halben Runde Vorsprung und das Zweite, wegen einem frühen Crash des Zweitplazierten, mit fast einer ganzen.
Damit ist unsere Elektro-Saison beendet und quasi das ganze Equipment ist auch schon verkauft. Wer noch Interesse an einem QC3 hat, kann mich ja anschreiben.
Den nächsten Cup in Höckendorf kann ich wohl leider nicht mitfahren, weil der recht zeitig ist und wir wohl dann noch keinen neuen Elektro haben.

Ein Dank geht an XRAY/SMI für das Auto, Team Orion für den Akku und Blitz/LMI-Racing für die Karossen sowie meinen Bruder fürs Schrauben und meinem Vater für die Bilder (die hier noch folgen :D )

Mittwoch, 14. Mai 2008

Bericht EM-B 1:10 Scale in Ampuis / FR Teil 1

Vor 2 Wochen waren wir auf der EM im wunderschönen Ampuis gelegen an der Rhone. Verwöhnt von der schönen Landschaft und einem herrlichen Sonntag den wir mit Karossenvorbereitung (RT Dodge) und Reifen schleifen verbrachten, warteten wir schon gespannt auf das erste "Erfahren" der Strecke am Montag. Leider war der Montag dann verregnet und wir konnten erst am Dienstag fahren. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll mit schnellen Mutkurven, aber auch langsamen Haarnadelkurven. Vor allem am Dienstag hatten wir auch quasi keinen Reifenverschleiß. Trotz 35-37 Bereifung verbrauchten wir auf ca. 20min nur 0,5mm.
Im ersten Training fuhren wir dabei unseren alten 2006er CRF, der eine super Leistung lieferte, bis wir dann fürs Zweite unseren neuen 2008er von Adrien drauf schraubten. Leider verbrachten wir daher die letzten 3 Trainings mit Einfahren, aber beim letzten kam kurz vor Schluss Adrien und fing an ihn magerer zu stellen und sofort gefiel mir die Leistungsentfaltung. Am Abend trafen dann auch Dirk und Günni ein und konnten gerade so noch an ihrem letzten Lauf an dem Tag teilnehmen.

Also nochmal kurz zum Motor: Er ist auf Picco-Basis gefertigt, was leider auch bedeutet, dass der Vergaser nicht mehr die geniale Selbstrückstellung bietet (also wieder Gummis). Der Kopf sieht zwar wie Magnesium ist, ist aber ein ganz normaler. Leistungsmäßig ist er ohne Probleme bei der Spitze dabei, allerdings muss man ihn erheblich anders übersetzen als die alte Generation. Wir waren schließlich erheblich glücklicher mit 17/23 als mit 16/22 wie zum Beispiel die Orcan-Novarossis gefahren wurden.

Schließlich wollten wir dann am Mittwoch weiter am Setup arbeiten, aber auch dieser Tag wurde vom Regen heimgesucht. So konnten wir dann erst wieder am Donnerstag am Setup werkeln. Dabei probierte ich vorne Differential und Starrachse aus und entschied mich schließlich für die letztere. Als Reifen fuhren wir dann schlussendlich 37-40 von GQ und damit hatte ich besten Grip bei wenig Verschleiß. Apropos Verschleiß, ca. zum dritten Lauf am Donnerstag fing die Strecke an, erheblich mehr Reifenverschleiß zu produzieren. Sehr komisch, aber seitdem hatten wir ungefähr den dreifachen Verschleiß von vorher.

Die Capricorn-Kupplung war von Anfang an spitze, egal mit welchem der beiden Motoren. Selbst Adrien war dieses Jahr auf Anhieb mit unserer Kupplung zufrieden und hat nur ein klein wenig mehr Spiel gegeben.

Mittwoch, 16. April 2008

neue Teile von Team Orion / Capricorn / Blitz / Kopropo



Am Sonntag haben wir auch unseren Scaler zum Roll-Out geführt.
Zum Einsatz kamen dabei die neuen Low-Profile Servos von Kopropo, das CPD von Team Orion, der High-Grip Kupplungsbelag von Capricorn.
Während der High-Grip Belag in der Halle überhaupt nicht funktionieren wollte, war auf der Außenstrecke eine Verbesserung bemerkbar gegenüber dem türkisfarbenen.
Vom CPD erwarteten wir auch viel, sollte es doch massiv Laufzeit bringen. Also erstmal angeschlossen und den Motor darauf eingestellt. Das war überraschenderweise nicht schwierig, sondern kinderleicht. Am Anfang laut Anleitung die Hauptnadel 2 Umdrehungen aufgedreht und dann in dem Bereich weiter gearbeitet. An der Nadeleinstellung musste man dabei gar nichts drehen. Wirklich super.
Sehr begeistert bin ich auch von den Servos. Mit meiner EX-10 bin ich ja schon seit über einem Jahr zufrieden, aber auch die Servos enttäuschen nicht. Während die alten nie so richtig in die Mitte zurückgingen, ist die Trimmung mit denen von Kopropo ein Traum. Es müsste schon wirklich ein Wunder geschehen, dass ich noch einmal andere wöllte.
Leider war die Strecke noch sehr staubig, so dass wir mit 35er Reifen fuhren und man trotzdem keinen Grip hatte, sobald auch nur einen mm von der Ideallinie weg war.
Wieder einmal bewährt hat sich das Pro LCS, weil man so wirklich einzelne Teile testen konnte und sofort die Auswirkungen gesehen hat. So haben wir nur auf die neue Altis 2.3 Karosse gewechselt und ich war sofort mehrere Zehntel schneller obwohl es anfangs eher langsamer schien. Das lässt auf jeden Fall hoffen für die EM!

Projekt Meisterjäger '08 entwickelt sich prächtig



Am Sonntag waren wir mit unserem umgebauten XRAY NT1 und der Porsche Karosse trainieren. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten zwecks der Abstimmung (sind schließlich knapp 300g mehr auf der Waage-ich muss unbedingt noch einmal ein Bild von den ganzen Gewichten schießen) ist das Auto nunmehr bereit für sein erstes Rennen. Auf der EM übernächste Woche möchte ich mir noch ein paar Tips von Alain holen und dann wird beim Amberger SM-Lauf das erste Mal zugeschlagen.
Als Reifen verwenden wir dabei die GQ-Breit Reifen und als Motor kommt unser Team Orion CRF-Wasp .12 zum Einsatz.

Dienstag, 11. März 2008

Großer Preis von Höckendorf

Wir trafen am Sonntag am frühen Morgen ein um unser Auto in der verbleibenden Stunde Training abzustimmen. Mit nur kleinen Veränderungen lag es bereits sehr ruhig und unser HPI 17T-Motor mit Orion-Motorkopf lieferte auch genügend Leistungen.
Schon im ersten Vorlauf konnte ich dann die Führung übernehmen und nach 3 Vorläufen hatte ich 39R mit einer kleinen Überzeit und war damit fast genauso schnell wie die Modified-Fahrer mit 40R und normaler Überzeit.
Im ersten Finale hatte ich dann mein Setup nochmal umgestellt, was sich aber leider als Fehler erwies. Mit um zwei Zehntel erhöhter Bestzeit konnte ich aber trotzdem das Finale mit einer Runde Vorsprung für mich entscheiden. Dann im letzten Rennen baute ich wieder das Qualifing-Setup ein und konnte das Rennen mit 2 Runden Vorsprung, aber wieder nur 39R für mich entscheiden.
Damit war ich unangefochten der Sieger. Zweiter wurde Sebastian Kroh.
Von vielen Seiten neugierig beschaut wurde dabei der T2'008 und unser Team Orion-Motorkopf. Auch der Druck unserer neuen Orcan-Accus wurde bestaunt.

Mein Dank geht an SMI-Motorsport, LMI-Racing sowie Team Orion für die Unterstützung und meinen Bruder für das Schrauben und meinen Vater fürs Fotographieren und Filmen!


2. A-Finale und Downloadlinks folgen!

Freitag, 22. Februar 2008

LRP/HPI-Challenge in Leipzig

Letztes Wochenende waren wir in Leipzig zur LRP-HPI-Challenge.
Da wir das ganze auch gleich wieder zum Trainieren und Austesten des neuen Freilaufs nutzen wollten, sind wir gleich am Samstag hingefahren.
Thomas hatte die Strecke umgebaut und es war schön mal wieder auf einem anderen Streckenlayout zu fahren. Außerdem war damit der Heimvorteil der Leipziger ein klein wenig verringert. Zusätzlich hatte ich mir einen Satz neuer Räder zurücklegen lassen und hoffte damit die Lücke auf Steins zu schließen.
Leider konnten wir nur bis 18 Uhr trainieren obwohl viele länger gemacht hätten. Ich hätte gerne auch noch mein Freilauf-Setup verbessert, weil er mir immer noch zu unruhig beim Einlenken war. Dafür hatte man aber auch das Quentchen mehr Lenkung was einen wiederum die Kurve entspannter angehen ließ.
Am Samstag begannen wir mit dem ersten Vorlauf und Peter legte einen nicht ganz sauberen ersten hin. Ich jagte hinter Steffen hinterher, bis leider ein fliegendes Fahrzeug seins traf und ihn aus dem Rennen nahm. Mit einem ziemlich sauberen Lauf konnte ich die Zeit von Peter toppen und somit die erste Runde gewinnen. Den 2. und 3. konnte jeweils Steffen vor Peter gewinnen. Somit stand ich für das Finale auf dem zweiten Startplatz.
Das erste Finale war sehr deprimierend für mich. Man beachte beim Video das Überholmanöver von Peter in der ersten Runde (bzw. mein Vorbeilassen nach der Geraden). Wie man sieht mögen die Reifen noch so gut funktionieren, wenn der andere einen erheblich besseren Motor hat nützt einem das nicht viel. In dem Hinblick freue ich mich schon auf die Verbrenner-Saison, wo ich letztes Jahr keinen großen Motorenrückstand hatte.
Das zweite Finale lief sehr chaotisch ab, aber trotzdem blieb es bei einem 3. Platz.
Da mein Bruder am Abend wieder auf Nachtschicht musste und ich sicher auf dem 3. Platz in der Gesamtwertung stand, traten wir dann verfrüht die Heimreise an.
Während die Finale sehr chaotisch abliefen, muss ich aber noch einmal Peter loben, mit dem ich dieses Mal ein paar sehr schöne Zweikämpfe hatte.

Mein Dank geht an XRAY/SMI für das Auto, Orcan für den neuen Accu, meinen Bruder fürs Schrauben, Tobi für die Unterbringung und allen für das schöne Rennen!

Downloadlinks für die Videos wie immer unter dem entsprechenden You-Tube-Video.

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Sonntag, 10. Februar 2008

LRP/HPI-Challenge in Plauen

Letztes Wochenende waren wir in Plauen zu einem Lauf der LRP/HPI-Challenge.
Die Strecke ist relativ klein, aber in einer schönen Halle gelegen. Da der Verein erst vor kurzem die Streckenführung geändert hatte, waren alle auf dem selben Abstimmungsniveau.
Wir waren bereits am Samstag angereist um ein wenig zu testen und erste Setupänderungen vorzunehmen. Schnell hatten wir das Auto abgestimmt und konnten es ruhig angehen lassen.
Den Abend ließen wir dann gemütlich mit Sportfreunden in der Gaststätte unserer Unterkunft ausklingen.
Am nächsten Morgen fand zwischen 8 und 9 nochmal ein freies Training statt, nach welchem dann die Vorläufe stattfanden. In der 17T-Klasse hatten sich leider nur 4 Fahrer eingefunden und wie man leider in den Vorläufen erkennen musste, waren meine alten Reifen und mein "naja"-Motor nicht in der Lage mit Steins mithalten zu können. Auch mit dem 3. Mitstreiter konnte ich nicht so schön fighten, da er wiederum erheblich langsamer wie ich war. Somit qualifizierte ich mich auf dem 3. Platz und konnte nur hoffen, dass mein vorteilhafter Startplatz etwas bringen würde.
Im ersten Finale konnte ich mich auch sofort neben den Zweitplazierten setzen und damit die Startkurve gewinnen. Damit war ich auf den zweiten Platz und durch einen Fehler meines Hintermannes hatte ich sogar recht gute Chancen den Platz zu halten. Als er sich wieder rangefahren hatte, konnte ich ihn einigermaßen hinter mir halten, bis er schließlich wiederum versuchte außen zu überholen und sich somit erneut drehte. Somit war ich nach der Hälfte der Fahrzeit erstmal wieder sicher. Doch schon 2 min vor Schluss hatte der Fahrer wieder aufgeschlossen. Jetzt galt es keinen Fehler zu machen um vorn zu bleiben. Leider schien mein Konkurrent dieses Mal nicht an einem ehrlichen Zweikampf interessiert zu sein und fuhr mir einfach ins Auto und drückte die Karosse ein. Damit war das Finale natürlich gelaufen und ich blieb am Ende Dritter. Und das obwohl der Fahrer noch einen Fehler machte und ich ohne diese unfaire Aktion wieder an ihm vorbeigegangen wäre (rein von der Zeit her gerechnet).
Aber das Allerbeste war ja immer noch, dass er sowohl beim Start als auch beim zweiten Überholversuch außen neben mir war und dann versucht hat, in meine Linie reinzuziehen obwohl ich vor ihm war. Jedesmal als er sich daraufhin gedreht hatte, war ich der Schuldige. Mit manchen muss man anscheinend noch das Überholen üben, was man ja auch an dem letzten Manöver gesehen hat.
Die letzten 2 Finale liefen dann sehr unspektakulär ab, da es nun mein direkter Konkurrent vorzog sich beim Start nicht auf seine Startlinie zu stellen, sondern innen in die Kurve, so dass ich nicht überholen kann. Wirklich sehr fair. Naja, ohne diese Chance ihn bereits beim Start aus dem Rhythmus zu bringen, waren jeweils nur 3. Plätze drin. Damit war ich auch in der Endwertung Dritter.
In den anderen Klassen waren zum Teil schöne Zweikämpfe zu sehen, aber irgendwie fehlen einem die 1:8er als Abwechslung ;)
Bilder von oben nach unten:
neues Infield
mal wieder ein Schwätzchen mit Steins
Wir beim Schrauben
Zweikampf
die 4 17T-Fahrer